Trekking in Nepal

 

Bisher:

1998:¬†¬† Swiss Kang Bachen 7’211m – Expedition (Tibet), 28 Tage

2000:   Zelt-Trekking um den Dhaulagiri, 32 Tage

2003:   Zelt-Trekking Mustang, 21 Tage

2003:   Zelt-Trekking Everestgebiet, 23 Tage

2006:   Zelt-Trekking in Ladakh / Zanskar (Indien), 32 Tage

2008:   Zelt-Trekking Dolpo, 43 Tage

2011:   Zelt-Trekking Manaslu-Tilicho Lake, 40 Tage

2013:   Zelt-Trekking Mustang, 31 Tage

2016:   Zelt-Trekking Mustang, 28 Tage

2017:   Zelt-Trekking Saribung La, 31 Tage

Trekking-Programm: Inlandfl√ľge: Kathmandu – Pokhara; am n√§chsten Tag Pokhara – Jomsom.

1.   Am ersten Trekking-Tag  wandern wir von Jomsom dem Kali Gandaki River entlang nach Kagbeni (2850m).

2.   Wanderung nördlich der Jhong Khola nach Muktinath (3700m) hinauf.

3.   Ruhetag in Muktinath mit Dorfrundgang und Besuch des Tempelbezirks.

4.¬†¬† Wanderung √ľber den Gyu La (4077m) mit herrlichem Blick zum Dhaulagiri. Ein langer Abstieg bringt uns nach Tetang (3100m).

5.¬†¬† Aufstieg von Tetang √ľber die Siyarko Tangk Danda mit grossartiger Aussicht in die Canyon-Landschaft. Paha (4150m) ist der einzige Ort mit einer Wasserstelle, so dass wir hier √ľbernachten k√∂nnen.

6.   Von Paha erreichen wir in gut 3h inkl. einer Flussdurchquerung das schmucke Dorf Tangge (3480m).

7.¬†¬† √úber weite Hochebenen gelangen wir gegen Mittag hinunter zur Dhechyang Khola und bestaunen die riesigen Obstplantagen, trinken im ‚Hotel‘ ein Cola, dann geht es weiter durch den Fluss und wieder steil bergw√§rts auf die n√§chste Hochebene und weiter nach Yara (3650m).

8.¬†¬† Heute verlassen wir die ‚zivilisierte Welt‘ und wandern sozusagen als Ruhetag in 2h nach Luri Gompa (3840m), wo wir unser n√§chstes Zeltlager errichten.

9.¬†¬† Heute √ľberschreiten wir unseren ersten 5000er-Pass (5010m) und n√§chtigen in der N√§he einer grossen Schafherde bei Ghuma Thanti (4850m).

10. √úber einen weiteren 5000er-Pass (5385m) und einen steilen Abstieg erreichen wir das Bachbett der Bacha Khola auf 4980m, wo wir √ľbernachten.

11. Bei eisigen Morgentemperaturen steigen wir auf der gegen√ľberliegenden Talseite den steilen Hang hoch, √ľberqueren einen dritten, namenlosen Pass (5530m) und erreichen nach vielem Auf und Ab Damodar Kunda (4980m) mit seinen heiligen Seen.

12. Heute gönnen wir uns bei schönstem Wetter einen Ruhetag. Der Horsman verlässt uns mit seinen drei Tragpferden, die Traglasten der Pferde werden nun auf unsere Träger verteilt.

13. Wir sind bereits gut akklimatisiert und so steigen wir in kurzer Zeit ins Japanese Basecamp (5240m) auf, wo wir bereits zu Mittag eintreffen. Die letzte halbe Marschstunde zeigt uns auch gleich wie es die n√§chsten zwei Tage weiter geht: Wegloses, grobes Mor√§nenger√∂ll…

14. Bei -15¬įC verlassen wir das Japanese Basecamp, durchqueren den Gletscherbach direkt vor dem gewaltigen Gletschertor und steigen dann anstrengend – drei Schritte vorw√§rts , einen r√ľckw√§rts – die Mor√§ne hoch auf den Khumjungar Glacier (auch Saribunggletscher). Unser Guide w√§hlt die linke (orografisch gesehen) Gletscherseite f√ľr den Weiteraufstieg, wo wir √ľber eine schuttbedeckte Gasse, ges√§umt von imposanten Eist√ľrmen hochsteigen. Auf rund 5800m queren wir den flachen Gletscher und errichten unser High Camp (5940m) nach rund 7 Stunden Marschzeit auf der Seitenmor√§ne, direkt unter dem Sonam Himal.

15. Trotz klirrender K√§lte (-18¬įC) haben wir in unseren warmen Schlafs√§cken recht gut geschlafen. Um 4 Uhr verlassen wir das Camp und steigen langsam √ľber die Mor√§ne, auf dem Gletscher gehen wir angeseilt hoch zum ersehnten Saribung La (6042m). Kumar unser Topguide mit reicher Expeditionserfahrung steigt mit einem Teilnehmer noch zum Gipfel des Saribung Peaks (6328m), w√§hrend wir drei an der w√§rmenden Sonne auf die Tr√§ger warten und das Panorama geniessen: Im Westen die abgerundeten Bergformen, auf der Ostseite des √úbergangs die schroffen W√§nde, Grate und Gipfel mit ihren unnahbaren H√§ngegletschern. Dann nehmen wir gemeinsam den Abstieg unter die F√ľsse – und immer dieses unbeschreibliche Panorama vor Augen. Der Abstieg gestaltet sich sehr lang, es ist m√ľhsam und erm√ľdend auf dem fast weglosen groben Mor√§nenger√∂ll. Endlich gegen halb f√ľnf Uhr erreichen wir alle – mit und ohne Gipfel – m√ľde aber gl√ľcklich unser heutiges Ziel: Das Bhrukuti Shail Basecamp (5020m).

16. Ein wunderbarer Morgen – Morgenessen um 7 Uhr an der Sonne! Anschliessend wandern wir noch w√§hrend knapp 2 Stunden auf dem unwegsamen Mor√§nenschotter talw√§rts und ersteigen auf Wegspuren den linken Mor√§nenh√ľgel. Ab hier geht es auf einem wundersch√∂nen und aussichtsreichen H√∂henweg zum Ruinendorf Nagoru und weiter nach Phu (4050m), einem sehr tibetisch anmutenden Dorf. Hier verw√∂hnen wir uns mit zwei Ruhetagen (17./18.) in einer Lodge und erkunden das schmucke Dorf und seine n√§here Umgebung.

19. Wir verlassen Phu und steigen mit vielem Auf und Ab durch die Schlucht der Phu Khola nach Chyakhu (3800m), unserem nächsten Lagerplatz.

20. Pflanzen, Str√§ucher und B√§ume in ihren pr√§chtigen Herbstfarben begleiten uns nach Meta, wo wir zu Mittag essen – und hinunter durch die enge Phu Khola-Schlucht mit ihrem √ľppigen Urwald. In Chhauchha (2960m), einem Ort mitten im Urwald, bestehend aus nur einer einzigen Holzh√ľtte, √ľbernachten wir zum letzten Mal im Zelt.

21. Heute gelangen wir wieder in die ‚Zivilisation‘: Ab Koto wandern wir auf der ‚Annapurna-Runde‘ talw√§rts bis Temang (2640m).

22. Der letzte Trekkingtag verl√§uft mehr als zur H√§lfte auf der holprigen Piste √ľber Dharapani nach Tal (1720m). Hier feiern wir mit unserem Guide und der Mannschaft¬† einen gem√ľtlichen Abschluss unseres Trekkings. – Wir durften eine traumhafte Trekkingreise erleben, was nur mit dem grossartigen Einsatz unserer einheimischen Tr√§ger, der K√ľchenmannschaft, dem Koch und unserem umsichtigen Guide m√∂glich war. Danke euch allen!

23. W√§hrend 41/2 Stunden ’sch√ľttelt‘ uns ein Jeep √ľber die Holperpiste hinunter nach Besisahar. Ab hier geht’s im Minibus in weiteren 31/2 Stunden nach Pokhara.

 

2019:  Lodge-/Zelt-Trekking Mustang, 32 Tage, vom 13.05. bis 13.06.2019

Auf einsamen Pfaden zum Tijifestival nach Lo Manthang

Programm:¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ¬†¬† Programm√§nderungen vorbehalten; die internationalen Fl√ľge sind fest

13./14.05. Individuelle Anreise. Abflug ab Z√ľrich/Flughafen. Ankunft in Kathmandu in den Morgenstunden. Hoteltransfer, anschliessend Stadtrundgang. √ú: Hotel

15.05.  Vorbereitung Trekking. Ü: Hotel

16.05.  Flug nach Pokhara. Hoteltransfer. Ü: Hotel

17.05.  Flug nach Jomsom und anschliessend Trekking nach Kagbeni. Ü: Lodge

18.05.  Ein kurzer Trekkingtag bringt uns nach Lupra. Ü: Lodge

19.05.¬† Aussichtsreiche Wanderung √ľber den H√∂henweg nach Muktinath. √ú: Hotel

20.05.  Ruhetag zum Akklimatisieren und Besuch der heiligen Stätten. Ü: Hotel

21.05.¬† Unsere heutige Route f√ľhrt √ľber den Gyu La (4077m) und auf einem H√∂henweg vorbei am Khampa-Camp zum Narshing Khola-Camp. √ú: Zelt

22.05.  Über den Paha Banjyang (4380m) und Paha erreichen wir am Nachmittag kurz nach einer Flussdurchquerung Tangge. Ü: Lodge

23.05.¬† Nach steilem Morgenaufstieg wandern wir √ľber weite Ebenen und hinunter zur Dhechyang Khola, wo wir zu Mittag essen. Nach Durchquerung des Flusses folgt ein steiler Aufstieg, dann folgt ein interessanter H√∂henweg nach Yara. √ú: Lodge

24.05.¬† Aufstieg fr√ľh morgens zum Ghara La (4380m). √úber Kepuchhimi erreichen wir nach etwa 8 Marschstunden unser Ziel bei der Chhuchhu Gompa. √ú: Zelt

25.05.¬† Nach kurzem Ab und Auf wandern √ľber weite Ebenen auf einer H√∂he von rund 4800m. Wir √ľbernachten an der Yarsang Khola, nahe der Grenze zu Tibet. Das ist unser h√∂chster √úbernachtungsort (ca. 4720m). √ú: Zelt

26.05.¬† Trekking √ľber den Thakla La (4800m). Nach einer l√§ngeren H√∂henwanderung f√ľhrt der Weg steil hinab nach Sam Dzong, unserem n√§chsten √úbernachtungsort. √ú: Zelt

27.05.¬†¬† Unsere Route f√ľhrt der Sam Dzong Khola entlang aufw√§rts, dann steiler bergauf nach Kimbu Dzong und √ľber eine weite Hochebene nach Kharka. Bald f√§llt der Weg ab und bringt uns nach Kakhchung. √ú: Zelt

28.05.¬† Wir laufen dem Flusslauf entlang s√ľdw√§rts bis sich das Tal weit √∂ffnet. Entlang dem jungen Kali Gandaki River wandern wir √ľber Namashung – wo dereinst die Menschen von Sam Dzong umsiedeln werden – nach Lo Manthang, dem Hauptort des Upper Mustang. √ú: Lodge

29.05.¬† Sofern wir den Ruhetag nicht schon ‚eingezogen‘ haben, werden wir uns heute ausruhen und die Vorbereitungen des kommenden Festes mitverfolgen. √ú: Lodge

30./31.05./01.06.¬† Diese drei Tage stehen ganz im Zeichen des grossen Tijifestivals mit Auff√ľhrungen, Maskent√§nzen, Gesang, Musik und Tanz. Daneben erkunden wir die n√§here Umgebung des Ortes. √ú: Lodge

02.06.¬† Heute verlassen wir fr√ľhzeitig Lo Manthang und wandern √ľber Lo Gekar (Ghar Gumba) nach Dhakmar mit seinen fantastischen roten Felsformationen. √ú: Zelt

03.06.  Über Ghemi und mehrere Pässe  wandern wir heute Рteilweise auf der Schotterpiste Рnach Syangbochen. Ü: Zelt

04.06.¬† Nach dem Abstieg in die Schlucht der Syangbochen Khola besuchen wir die Rangchung Cave, steigen wieder hoch und erreichen √ľber Samar und die alte Salzroute und eine eindr√ľckliche H√§ngebr√ľcke Gyakar. √ú: Zelt

05.06.¬† Zuerst wandern wir hoch √ľber dem Kali Gandakital, dann nach steilem Abstieg dem Fluss entlang nach Kagbeni. √ú: Lodge

06.06.¬† √úber Phalyak und den Windy Pass kehren wir nach Jomsom zur√ľck. Schlussabend und Verabschiedung unserer Mannschaft. √ú: Hotel

07.06.¬† Abflug am Morgen nach Pokhara und Hoteltransfer. Sollte kein Flugwetter herrschen, verschieben wir den Flug auf den 08.06. ansonsten werden wir per Jeep nach Pokhara ‚gesch√ľttelt‘. √ú: Hotel

08.06.  Reservetag. Ü: Hotel

09.06.  Ruhetag in Pokhara mit diversen Besichtigungen. Ü: Hotel

10.06.  Flug nach Kathmandu. Hoteltransfer. Ü: Hotel

11.06.¬† Sollten alle Stricke reissen, ist das unser letzter Reservetag – oder wir besuchen verschiedene Sehensw√ľrdigkeiten und einen Ort im Kathmandutal. √ú: Hotel

12./13.06.¬† Freizeit und letzte Eink√§ufe. Transfer zum Flughafen und Abflug abends. Am 13. vormittags sind wir zur√ľck in der Schweiz. Individuelle Heimreise¬†

 

Kagbeni ‚Äď das Tor zum Mustang, am Kali Gandaki River gelegen.

 

Frauen trennen die Spreu vom Korn
Frauen trennen die Spreu vom Korn, (in Ghara)
 
Lo Manthang
Lo Manthang

Bilder zu den Reisen